Andere Orte. Projekte.Prozesse

 

 

anstadt 98
Im Herbst 1998 findet unter dem Patronat die GSMBA Sektion Ostschweiz (Gesellschaft schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten) mit den Anlässen «stadtraum», «stadtfest» und «stadtgespräch» im Stadtraum St.Gallen das Projekt «anstadt 98» statt. Die einzelnen künstlerischen Beiträge beschäftigen sich mit den Themen «Kunst im öffentlichen Raum» und «Kunst und Kommerzialisierung».

Andere Orte. Öffentliche Räume und Kunst
Im Frühjahr/Sommer 1997 veranstaltete das Museum des Kantons Thurgau in der Kartause Ittingen unter dem Titel «Andere Orte» ein Kolloquium und ein Symposium zum Thema «Öffentliche Räume und Kunst».
Im Museum fand begleitend eine Ausstellung statt, die international bedeutende Positionen zur Thematik, sowie die von den zum Kolloquium eingeladenen KünstlerInnen eingereichten Projekte zur «Kunstlandschaft» zeigte.

Public-Space
1997/1998 planen verschiedene Initianten in Salzburg das Projekt «Public-Space».
Die Auseinandersetzung mit den Themen «Öffentlichkeit» und «öffentlicher Raum» ist ein wesentliches Anliegen der Kunst der neunziger Jahre. Es sind dies zentrale Fragen von Ausstellungsinstitutionen ebenso wie der Stadtentwicklung, Stadtbenützung und Städteplanung. Dabei geht es um das Verhältnis der Menschen zu ihrer Umgebung, zur Stadt, zur Kunst und den Institutionen, die Kunst öffentlich machen.
Gleichzeitig zeichnet sich ein Verschwinden des öffentlichen Lebens bzw. ein Rückzug der Menschen ins Privatleben ab. Durch die neuen Medien, das Internet, entsteht aber auch ein neuer globaler öffentlicher Raum, allerdings von beschränkter Zugriffsmöglichkeit.
Künstlerische und architektonische Projekte versuchen in letzter Zeit verstärkt, diese Phänomene zu analysieren und neue Wege der Benützbarkeit, der realen und symbolischen Besetzung zu initiieren; daran wird das Projekt «Public-Space» anschliessen.

Kunst im öffentlichen Raum Hamburg
«Kunst im öffentlichen Raum» ist ein Programm der Hamburger Kulturbehörde. Mit dem Programm «Kunst im öffentlichen Raum» wurde in Hamburg 1981 die noch heute in vielen Kommunen, Ländern und beim Bund praktizierte «Kunst am Bau» abgelöst. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt realisieren im Rahmen von «Kunst im öffentlichen Raum» Kunstprojekte in der Stadt. In seiner Kontinuität und Konsequenz ist das Hamburger Programm einmalig in Deutschland und geniesst internationalen Vorbildcharakter.

Kunst in der Leipziger Messe
Im Projekt «Kunst in der neuen Messe» konnten auf dem neu erbauten Gelände der Leipziger Messe Arbeiten von 24 internationalen Künstlerinnen und Künstlern installiert werden, die mit individuellen Konzepten auf Funktion und Architektur des neuen Handelsplatzes reagieren. Alle Werke wurden speziell für diesen Ort und als dauernde Installation im Innenbereich der Messegebäude geschaffen. Das Ergebnis ist keine spektakuläre Kunstausstellung, sondern ein Eingreifen und Verändern vorgegebener Strukturen und Abläufe.

public art - Kunst im öffentlichen Raum
Die von der Kunsthalle Halle organisierten Workshops zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum» befassen sich mit verschiedenen Fragestellungen zum Thema «Kunst und Öffentlichkeit».

kunst&bau
Seit 1995 arbeiten in Linz 6 KünstlerInnen, Architekt und Bauherr an einem modellhaften Kunst & Bau Projekt, das in gemeinsamer Arbeit entwickelt wird.

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07.1998